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BRÄUNUNG DER HAUT

ZUSAMMENSETZUNG DES STRAHLENSPEKTRUMS
Sonnenlicht ist Energie, die über Strahlen verschiedener Wellenlängen abgegeben wird. Dabei unterscheidet man die Ultraviolettstrahlen (UV), das sichtbare Licht und die wärmenden Infrarotstrahlen (IR-Licht). Man unterteilt das UV in UV-A-, UV-B- und UV-C-Strahlen. Die gefährlichen UV-C-Strahlen werden durch die Atmosphäre herausgefiltert und erreichen die Erdoberfläche nicht. Die Zusammensetzung und Stärke der UV-A und UV-B-Strahlen schwanken und hängen z. B. von der Tages und Jahreszeit, der Luftverschmutzung, dem Breitengrad und der Stärke der Reflexion (Wasser, Schnee, etc.) ab.

SO ENTSTEHT BRÄUNE
Bräunung ist nichts anderes als der körpereigene Sonnenschirm in der Haut. Ein Teil des nicht sichtbaren Sonnenlichts, die UV-Strahlung, ist dafür verantwortlich. Trifft das UV auf die Haut, reagiert zuerst die Oberhaut mit einer schützenden Verdickung (Lichtschwiele). Der UV-B-Anteil ist für die indirekte Tiefen-Bräune zuständig. Dabei werden die Pigmentzellen unserer Haut angeregt, den braunen Farbstoff Melanin herzustellen. Bis die „Produktion" anläuft vergehen mehrere Tage. Aber dafür bietet die dunkle Farbe der Haut einen guten Sonnenschutz. Deshalb ist bei der Urlaubs-Vorbräunung im Solarium auch der UV-B-Anteil so wichtig. Das UV-A bewirkt ein Nachdunkeln von bereits vorhandenem Melanin in der Haut. Diese direkte, oberflächliche Bräunung tritt sofort auf, hält aber nur für kurze Zeit an. Durch gezieltes Vorbräunen im Solarium kann ein Hautschutz erreicht werden, der einem Lichtschutzfaktor von 3-5 entspricht.

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